Vita

Ich wurde am 16.08.1975 als Ältester von vier Brüdern in Magdeburg geboren und wuchs die ersten fünf Jahre unweit in einem Dorf in der Börde auf. Spielen im Hof, Sammeln von Kartoffelkäfern auf dem Feld – für einen kleinen Jungen gab es hier immer viel zu entdecken.

1981 erfolgte der Umzug nach Friedrichroda in Thüringen. Schnell begeisterte ich mich für die neue Umgebung am Fuße des Rennsteigs mit ihren ausgedehnten Wäldern und Bergen, die sich doch sehr vom Flachland unterschied.

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Mit Rehhagel als Traineridol wurde ich Torwart beim SV05 Friedrichroda und erlebte viele ereignisreiche Jahre mit vielen Erfolgen und Herausforderungen. 

Sport wurde ein zentraler Bestandteil meiner Jugendzeit, im Team beim Fußball und später auch schulisch beim Handball oder eigenständig beim Shotokan-Karate und Fahrradfahren.

Die eingeschränkten finanziellen Mittel meiner Familie erlaubten jedoch keine Neuanschaffung eines Fahrrades, so dass ich früh begann, das technische Funktionsprinzip des Drahtesels zu ergründen und alte gebrauchte Teile so aufzuarbeiten, dass ich nach einigen Praxisversuchen ein komplett selbstgebautes Rennrad mit 10-Gang-Kettenschaltung, Rennlenker und Körbchenpedalen mein eigen nennen konnte. 

Da das überschaubare Taschengeld nicht annährend reichte, verdiente ich mir sehr frühzeitig durch Zeitungsaustragen und per Ferien- und Freizeitjob in einem Dachdeckerbetrieb oder als Küchenhilfe etwas hinzu. So lernte ich schnell, welche Anstrengungen hinter erstrebenswerten Anschaffungen stecken können und das nichts von alleine zu einem kommt.

Ferner konnte ich durch die Arbeit auf zahlreichen Dächern sowie später auch bei anderen Tätigkeiten rund um Grundstück, Haus und Garten einige handwerkliche Fähigkeiten und Verständnis erwerben. 

Mit dem Fall der Mauer ergaben sich viele Veränderungen auch im Schulsystem. Die bisher von mir besuchte Polytechnische Oberschule führte zuerst sogenannte Leistungsklassen ein, bevor sie später zum Gymnasium „Am Körnberg“ wurde. 

Mit den Schwerpunkten Mathematik und Physik erwarb ich hier 1994 mein Abitur. 

Darüber hinaus begeisterte ich mich für Geographie, Astronomie und natürlich Sport. 

 

Unmittelbar eine Woche nach Erhalt meines Abiturs trat ich meinen Dienst als Wehrpflichtiger beim 51. Nachschubbataillon in Schwalmstadt/Hessen an. Die dort bei der Bundeswehr gewonnenen ersten Eindrücke motivierten mich, mich als Zeitsoldat zu verpflichten. Nach der Beförderung zum Unteroffizier übernahm ich den Fernmeldezug der Stabs- und Versorgungskompanie und wurde federführend für die draht- und funkgebundene Kommunikation des Bataillons und seiner zehn Kompanien zuständig, insbesondere auch während der Vorbereitungen und Ausbildungen des Auslandseinsatzes in Kroatien. 

Ein Laufbahnwechsel sowie weitere neue Ausbildungsinhalte führten mich schließlich an die Fernmeldeschule des Heeres am Starnberger See, wo ich als Angehöriger der Fernmeldelehrkompanie 8 an Funkszenario-Vorführungen für internationale Nato-Delegationen mitwirkte.

Nach dem Ende meiner Wehrdienstzeit begann ich im August 2000 bei der der Festo AG & Co KG ein betriebsbegleitendes Studium der Mechatronik an der Berufsakademie Stuttgart, weshalb meine Frau und ich, wir hatten zwischenzeitlich 1998 an Rande Münchens geheiratet, unseren Lebensmittelpunkt von der bayrischen in die schwäbische Landeshauptstadt verlegten. 

2003 schloss ich den Studiengang als Diplom-Ingenieur (BA) ab und wechselte direkt in den vertrieblichen Außendienst. 

Seit 2004 wohnen wir nun im Münsterland, nahe der holländischen Grenze, umgeben von viel Natur und weitläufigen Feldern. 

Beruflich übernahm ich in Sachen industrieller Automatisierungstechnik die Beratung und Betreuung der hier ansässigen Unternehmen und Geschäftspartner, beginnend bei der einfachen Komponentenberatung im Konstruktionsbüro bis hin zur komplexen Bedarfsplanung und Preisgestaltung mit multinationalen Konzernen. 

Mit dem Bau unseres Hauses wählten meine Frau und ich einen klassischen Bestandteil für unsere Altersvorsorge. Von Bienen über Fische und Hühner bis zum Rottweiler haben bei uns viele weitere Tiere ihr Heim gefunden und bilden einen wundervollen Ausgleich zum beruflichen Alltag. 

Bleibt darüber hinaus Zeit für Hobbies, so bin ich für Automobiles und Audiophiles zu begeistern, gerne auch in Kombination miteinander. Bremsen wechseln, Schweißen, Zylinderkopfdichtung erneuern oder komplexe Audio-Systeme verbauen, dies und mehr waren in der Vergangenheit Aufgaben, die mich gerne im Selbststudium faszinierten. 

Derzeit versuche ich mich in kleinen Schritten am Aufbau eines 9.2.4.-Heimkino-Systems, nachdem vorher die Aufgabe, 30 Jahre alte Raritäten aufzuarbeiten und auf neuen Glanz zu bringen, zu bewältigen ist.